Seite drucken
VHS-Frankfurt
„WAS BLEIBT...“
NAXOS-Union Frankfurt
Die Firma NAXOS-Union wurde 1871 von Julius Pfungst als Schleifmittel- und Schleifmaschinenfabrik gegründet. Sie verarbeitete echten Naxos- Schmirgel zu Schleifkörpern. Um sie für industrielle Zwecke nutzbar zu machen, begann man noch vor der Jahrhundertwende mit dem Bau von Schleifmaschinen. Nach dem Tod der Söhne des Gründers wurde die Dr.-Arthur-Pfungst-Stiftung errichtet, die Eigentümerin des Betriebs wurde. 1997 wurde die Naxos-Union von dem amerikanischen Werkzeugmaschinen- hersteller Ingersoll International in Langen übernommen.
Derzeit wird die (städtisch gemietete) denkmalgeschützte Werkshalle nur teilweise genutzt. Die Mischung besteht aus der "Käs" im Erdgeschoss mit Kabarett und dem Theater Willy Praml in der eigentlichen Halle. Zusätzlich wird das Gebäude von weiteren Frankfurter Künstlern für Aufführungen, von der Jugendkulturarbeit Bornheim und einer Werbeagentur genutzt.
Für die Sicherung des Ortes der Industriekultur - in ihrem heutigen, die industriellen Gebrauchsspuren aufweisenden Zustand - wurde nach Initiierung durch das Liegenschaftsamt eine Arbeitsgruppe gegründet, welche ein Nutzungskonzept erarbeitet und die baulichen Mindestmaßnahmen ermittelt hat. Die praktische Umsetzung steht jedoch noch aus.
HalleFahrstuhltürSäule"Tiefenwirkung"Explosion"Verwirrung"
...zum Vergrössern bitte Bilder anklicken...