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VHS-Frankfurt
„WAS BLEIBT...“
Ehemaliger Schlachthof Offenbach
Im Rahmen der Maßnahmen im Deutschen Reich zur Eindämmung unpro- duktiver Spekulation am Fleischmarkt und zur Verbesserung der Hygiene, sowie der zentralen Trichinenkontrolle wurden um 1900 in allen größeren bzw. zentralen Städten Schlachthöfe eingerichtet.
1902/04 wurde der große Komplex mit Schlachthallen, Maschinenhaus, Wasserturm, Kühlhäusern, Eisfabrik, Verwaltungs- und Wohngebäuden nach Plänen des Architekten Röpert gebaut. Es handelt sich um eine sachlich- schlichte Architektur in der Tradition des späten Historismus. Mehr- farbige Sichtziegelfassaden und einfache Werksteingliederungen bestimmen das Bild; im Eingangsbereich findet sich auch ornamentaler Bauschmuck.

Quelle: Volker Münnich, www.Muennich-Architekten.de
Die Anlage wurde 1990 geschlossen und 1995 in eine Wohnanlage und ein Kongress-und Kulturzentrum mit Hotel umgebaut (Frankfurter Architektenbüro Albert Speer und Partner).
Neue Halle"Verdichtung"Vogelperspektive"Auf dem Dach"
PförterhäuschenDurchblick"Umbaumassnahme"Im Treppenhaus
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